Fünfter CSD Pinneberg setzt starkes Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz am Arbeitsplatz

Pinneberg, 13. Juni 2026 – Unter dem Motto „Queer@Work“ haben am Samstag über 300 Menschen am fünften Christopher Street Day (CSD) Pinneberg teilgenommen. Auch der immer wieder einsetzende starke Regen konnte die gute Stimmung nicht trüben: Viele Menschen aus Pinneberg und der gesamten Region kamen zusammen, um ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und gleiche Rechte zu setzen. Der Drosteiplatz wurde dabei erneut zu einem Ort der Sichtbarkeit, Solidarität und Zusammenhalt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung Lara Gerecke vom DGB Nord, Bürgermeister Thomas Voerste, Gleichstellungsbeauftragte Deborah Azzab-Robinson, Nadine Niclausen von Providens Sicherheit sowie Jens Kuzel vom LSVD.sh und Orga-Team. In ihren Beiträgen machten sie deutlich, dass queere Menschen auch im Jahr 2026 noch immer mit Diskriminierung und Benachteiligungen konfrontiert werden – insbesondere im Arbeitsleben. Das diesjährige Motto „Queer@Work“ rückte daher die Forderung nach gleichen Chancen, Respekt und einem diskriminierungsfreien Arbeitsumfeld in den Mittelpunkt.

„Pinneberg hat heute eindrucksvoll gezeigt, wie bunt und vielfältig es ist. Diese gelebte Vielfalt brauchen wir auch und vor allem in den Betrieben. Als Gewerkschaften stehen wir solidarisch an der Seite queerer Beschäftigter und kämpfen gemeinsam für ihre Recht!“ sagt Lara Gerecke vom DGB Nord, die diesjährige Schirmherrin des CSD Pinneberg.

Gegen 13:45 Uhr setzte sich die Demonstration bei Regen und Sturm durch die Pinneberger Innenstadt in Bewegung. Die Demonstration verlief friedlich und setzte ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung sowie für eine offene und vielfältige Gesellschaft.

Auf der Bühne sorgten „Rules Of This Game“ und „DJ Steve Es“ für ein abwechslungsreiches Programm. Durch die Veranstaltung führten Drag Queen Brihanna Lagaja & Jonas Listing vom LSVD.sh. Darüber hinaus präsentierten sich zahlreiche Vereine, Initiativen und Parteien auf dem Veranstaltungsgelände und informierten über ihre Arbeit. Der Buchenhain am Drosteiplatz verwandelte sich so erneut in einen lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs.

„Es war schön zu sehen, dass sich so viele Menschen unter dem Motto ,Queer@Work‘ versammelt haben, um gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz am Arbeitsplatz zu setzen. Gerade angesichts des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Klimas sind solche sichtbaren Zeichen wichtiger denn je“, sagt Jens Kuzel, LSVD.sh und Mitglied im Organisationsteam des CSD Pinneberg.

Das Organisationsteam zeigte sich erfreut darüber, dass sich viele Teilnehmenden auch vom wechselhaften Wetter nicht abhalten ließen, und dankte den zahlreichen Unterstützerinnen, Helferinnen und Partnerorganisationen für ihr Engagement. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Pinneberg, den beteiligten Behörden, den Sicherheitskräften, den ehrenamtlichen Helferinnen, den Standbetreiberinnen sowie allen Künstler:innen und Mitwirkenden, die zum Gelingen des CSD beigetragen haben.

Mit dem diesjährigen CSD Pinneberg wurde erneut deutlich: Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen weiterhin sichtbar eingefordert und verteidigt werden. Die große Beteiligung zeigt, dass viele Menschen bereit sind, sich für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft einzusetzen.

Der CSD Pinneberg wurde gefördert durch das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein.


Veranstaltungsdetails:
CSD Pinneberg
Samstag, 13. Juni 2026
Beginn: 13:00 Uhr
Start/Ziel: Drosteiplatz / Buchenhain Pinneberg

Pressekontakt:
Dennis Kuzel, LSVD.sh stell. Vorstandsvorsitzender, 0171 – 85 85 588, dennis.kuzel@lsvd.de
Jens Kuzel, LSVD.sh Vorstandsmitglied, 0174 – 188 40 25, jens.kuzel@lsvd.de